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Fridays for future Köln am 29.11.2019

fridays for future köln

Es gibt keinen Planeten B © better-life-blog 2019

Hier ein kleiner Bericht vom Globalen Klimastreik von Fridays for future Köln am 29.11.2019. Nachdem ich schon am letzten großen Klimastreik im September teilgenommen hatte, wollte ich auch diesmal gerne wieder in Köln teilnehmen. Da ich dort arbeite und sowieso in der Stadt bin, gab es für mich keine Ausrede nicht dorthin zu gehen. Das Besondere im September und auch bei diesem Mal war, dass zum Klimastreik nicht nur die Schüler, sondern auch Erwachsene Unterstützer eingeladen wurden, um Präsenz zu zeigen.

Druck auf die Teilnehmer der Weltklimakonferenz aufbauen

Der Zeitpunkt des großen Klimastreiks ist bewusst gewählt. In den beiden Wochen vom 02.12.-13.12.2019 findet in Madrid die 25. UN-Klimakonferenz, auch Weltklimakonferenz oder COP25 genannt, statt. Die weltweiten Proteste sollen den Teilnehmern zeigen, dass die Menschen die Dramatik der Entwicklung erkannt haben und sich nicht mehr mit halbherzigen Lösungsansätzen zufrieden geben.

Dabei zeigte sich wie beim letzten Mal ein buntes Teilnehmerfeld an der Fridays for futute Demo. Neben den Schülern, die jeden Freitag für die Rettung unseres Klimas auf die Straße gehen, gesellten sich die unterschiedlichsten Organisationen hinzu. So gab es einen Antirassismusblock, einen Antikapitalismusblock, einen Gewerkschaftsblock, viele Umweltverbände wie NABU und Greenpeace und natürlich auch ein paar Parteien (nicht alle, aber wer gefehlt hat könnt Ihr Euch wohl denken :).

Kölner Bands am Start

Bereits im Rahmen der Auftaktkundgebung am Hohenzollernring wurde dem gemischten Teilnehmerfeld ordentlich eingeheizt. Zum einen gab es stimmungsvolle Reden, die allen nochmal die Dringlichkeit der Handlungen aufzeigten. Zum anderen zeigte die Kölner Bandszene Präsenz und heizte den Teilnehmern mit der geballten Köln-Power ein. Mitglieder der Bands Brings, Höhner, Bläck Fööss und Kasalla standen bei der Auftaktkundgebung auf der Bühne und spielten teilweise auch gemeinsam im wilden Band-Mix ihre stimmungsvollsten und passendsten Lieder. „Su lang mer noch am lääve sin“ (So lange wir noch am Leben sind) wurde wohl noch nie in einem passenderen Kontext gesungen.

Eine Nummer kleiner als beim letzten Mal

Trotz des – wider aller Vorhersagen – sehr guten Wetters mit 10 Grad und Sonnenschein waren insgesamt weniger Teilnehmer bei der Klimademo als im September. Was wohl auch daran liegt, dass im September mit 70.000 Demoteilnehmern alle Erwartungen gesprengt wurden.

Diesmal nahmen laut Veranstalter über 20.000 Menschen an der Fridays fo future Köln-Demo teil. Dass nochmal der Rekordteilnahmewert vom September erreicht werden könnte, war auch von keinem vorher prognostiziert worden. Im Vorfeld wurde mit 20.000 Teilnehmern gerechnet. Angesichts der Tatsache, dass trotz der widrigen Wetterprognosen dennoch so viele Menschen teilnahmen, kann die Klimademo als großer Erfolg gewertet werden.

Fazit: Fridays for future Köln am 29.11.2019 ein voller Erfolg

Wir müssen handeln, und zwar jetzt. Und wir müssen auch konsequentes Handeln von den Politischen Gremien einfordern. Die Zeit für halbherzige Kompromisse haben wir leider nicht mehr. Und mit jeder weiteren Verzögerung werden die Folgen des Klimawandels gravierender bis alle Kipppunkte erreicht wurden, und es nicht mehr möglich ist, überhaupt etwas dagegen zu tun. Von daher ist die Fridays for future Köln-Demo als weiterer Erfolg im Kampf gegen Passivität angesichts des Klimawandels zu sehen. Nur, wenn wir den Druck auf die einflussreichen Personen hoch halten, lässt sich die Katastrophe noch eindämmen. Ich hoffe damit wird es nicht nötig, dass Ihr meine 20 Tipps gegen den Klimawandel benötigt.

Hier noch ein paar Impressionen von der gelungenen Demo:

Danke an Fridays for future Köln!

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